Das Belästigungs-Martyrium für die niederösterreichische Familie begann damit, dass der Hilfsarbeiter "Hansi" Ende 2008 beim Hausbau half. "Weil er so fleißig war", lobte ihn die Hausherrin, eine sympathische Volksschullehrerin, für seine Arbeit. Doch der 43-Jährige fasste das Lob als Liebesgeständnis auf – und bombardierte die Frau fortan mit Anrufen, SMS sowie mit perversen Geschenken.
Verurteilung und Probezeit ohne Wirkung
Es folgte eine Anzeige und eine Verurteilung samt einjähriger Probezeit. Doch danach begann "Herr Hansi" offenbar erneut die Lehrerin und ihre Familie zu belästigen.
Er schlich demnach auf das Grundstück, lehnte eine Leiter ans Kinderzimmerfenster der Tochter (8) und erklärte schließlich auch der Mutter (62) der Pädagogin seine Liebe. Erneut abgewiesen, bewarf der Mann das Haus mit Eiern, Bierflaschen und verschüttete stinkende Flüssigkeiten. Polizisten der Inspektion St. Georgen am Ybbsfelde beendeten sein Treiben und verhafteten ihn.
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