Ärzte verloren Kampf

NÖ: Dreijähriger Bub nach Sturz in Pool gestorben

Niederösterreich
29.08.2011 16:43
Drei Tage lang hatten Wiener Ärzte um das Leben eines Dreijährigen gekämpft, der am vergangenen Donnerstag im niederösterreichischen Bezirk Melk in ein Schwimmbecken gefallen war - am Sonntagabend war der Kampf verloren. Das Kind war reglos aus dem Wasser gezogen, an Ort und Stelle wiederbelebt und unter laufender Reanimation nach Wien geflogen worden. Letztlich gab es für den Kleinen aber keine Rettung mehr.

Der Dreijährige hatte den Tag bei Bekannten bzw. Verwandten, die ein Haus mit Garten haben, verbracht. Offenbar schlich sich Moritz irgendwann alleine zum kleinen Swimmingpool und stürzte hinein. Erst nach einiger Zeit fiel die Abwesenheit des Buben auf - schließlich wurde der bereits blau angelaufene Dreijährige regungslos aus dem Wasser geborgen.

An Bord von Notarzthelikopter laufend reanimiert
"Vor Ort haben die alarmierten Helfer den Buben wiederbelebt", so ein Polizist damals zur "Krone". Als es gelungen war, den Dreijährigen einigermaßen zu stabilisieren, wurde er vom Notarzthubschrauber in die Kinderklinik des Wiener SMZ Ost geflogen. Schon währenddessen musste er immer wieder reanimiert werden...

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