Integrationslandesrat Wolfgang Hattmannsdorfer will die Bedingungen für Ukrainer in der Grundversorgung ändern. Wer Zahlungen erhalten möchte, muss in Zukunft dafür auch arbeiten.
Seit mehr als einem Jahr dauert der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine bereits an. Zahlreiche Geflüchtete - vor allem Frauen und Kinder - suchten nach Ausbruch des Krieges Zuflucht in Oberösterreich. Die Hoffnung, bald wieder in die Heimat zurückkehren zu können, zerschlug sich aber. In der Ukraine wird nach wie vor gekämpft, ein Ende scheint nicht absehbar.
Ziel ist Selbsterhaltungsfähigkeit
Die Geflüchteten müssen sich daher nun eine neue Existenz aufbauen und Oberösterreich gilt für viele Ukrainer als beliebter Platz, um zu bleiben. „Jene, die bei uns sind, müssen selbsterhaltungsfähig werden. Dazu müssen sie die deutsche Sprache lernen und rasch in Arbeit kommen“, sagt Integrationslandesrat Wolfgang Hattmannsdorfer.
Großteil lebt in Linz
Laut dem Zentralen Melderegister sind in Oberösterreich 7260 Ukrainer gemeldet. Der Großteil (mit 1276 Personen) ist in der Landeshauptstadt Linz untergekommen, gefolgt von Gmunden (665) und Linz-Land (633). Von der Grundversorgung profitieren aktuell noch 5124 geflüchtete Ukrainer.
Bemühungspflicht wird eingeführt
„In Oberösterreich sind wir konsequent: Wer Leistungen beziehen will, muss arbeiten. Wir führen daher die Bemühungspflicht auch in der Grundversorgung ein. Wer nicht bereit ist, eine Arbeit aufzunehmen, bekommt keine Leistung aus der Grundversorgung“, so Hattmannsdorfer zur „Krone“. Ziel dieser Maßnahme sei es, „die Vertriebenen aus der Ukraine rasch aus der Grundversorgung in die Selbsterhaltung zu bringen.“











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