Bereits seit dem Jahr 2001 arbeiten das Land Niederösterreich, die Österreichische Gesundheitskasse, der Arbeitskreis für zahnärztliche Vorsorgemedizin und die NÖ Zahnärztekammer im Rahmen des Gesundheitsprojektes „Apollonia NÖ“ zusammen. Das Ziel: Den Kariesbefall bei Kindern zu reduzieren.
Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause konnten im Kindergarten- und Schuljahr 2021/2022 wieder die meisten Untersuchungen durchgeführt werden. Im Rahmen der Gesundheitsaktion wurden 100 Prozent der Kindergärten und mehr als 90 Prozent der Volksschulen im Land abgeklappert.
Zahl der empfohlenen Behandlungen gesunken
Die Befunde der Untersuchungen bescheinigen dem Projekt jedenfalls auch ein gutes Zeugnis. Exakt 28,9 Prozent der 36.000 untersuchten Kinder sei eine Behandlung bzw. Kontrolle empfohlen worden. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren waren es noch 31,8 Prozent. Mädchen hätten den Daten zufolge zudem eine höhere Anzahl an gesunden Zähnen als Buben. „Gesunde Zähne im Kindesalter sind die beste Vorsorgemaßnahme. Die Folgen sind weniger Schmerzen, weniger Angst vorm Zahnarztbesuch und eine Verringerung der Kosten für spätere Zahnreparaturen“, weiß Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig. Laut DDr. Gerda Seiler, Obfrau des Arbeitskreises, sei der hohe Anteil der kariesfreien Sechsjährigen (61 Prozent) vor allem in Hinblick auf die Pandemiejahre erfreulich. Ein guter Ansporn, um das Projekt weiter fortzusetzen!
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