So ein Wahlkampf spült ja gerne auch kuriose Geschichte ans Tageslicht. Eine solche ereignete sich vor gar nicht allzu langer Zeit im Waldviertel. Da lud die SPÖ - ja, die gibt es dort auch - zu Würstel und Bier und sozialdemokratischer Geselligkeit. Nur: Die Toiletten im Pfarrhof durften die Genossen im Zuge ihrer Veranstaltung nicht benutzen. Der Herr Pfarrer habe da etwas dagegen, tönte es ihnen entgegen. Nur: Hochwürden wusste davon gar nichts - und die Roten sehen nicht nur selbst Rot, sondern sich in der schwarzen Gemeinde auch politisch benachteiligt. Ein Eigentor geschossen hat die Volkspartei indes in der Landesliga. „Wenn die Falschen zur Wahl gehen, werden die Falschen gewählt“, hieß es in einem Werbevideo der ÖVP. Die Frage, wer denn nun die „richtigen Niederösterreicher“ seien, blieb vorerst unbeantwortet. Lesen Sie außerdem: Warum ein Gentleman-Einbrecher nach seinem Coup das durchstöberte Haus wieder aufräumte, wie sich ein 50-Jähriger mit seinem Gehstock gegen das Waffenverbot wehren wollte - und was Erwin Pröll und Michael Häupl mit der Rettung des Wienerwaldes zu tun haben.
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