22 Mio. Euro Projekt

Hoch hinaus mit der neuen Bergbahn in Hinterstoder

Oberösterreich
12.01.2023 10:00
Porträt von Sophie Peraus
Von Sophie Peraus

Es ist vollbracht! Ein Jahr lang hat die Baustelle im Skigebiet gedauert, am Mittwoch wurde Eröffnung gefeiert.

Am 24. Dezember bestiegen die ersten Skifahrer die neue 10er-Hössbahn und schickten damit die alte 6er-Gondelbahn in den „Ruhestand“ – vor einem Jahr wurde das neue Projekt im Aufsichtsrat beschlossen. Am 2. Juni 2022 gab die Seilbahnbehörde grünes Licht für die Baugenehmigung. Genau 224 Tage später wurde die neue Bergbahn feierlich mit Vertretern aus Kirche, Politik und dem Wintertourismus eröffnet. Landeshauptmann Thomas Stelzer sagte bei der Eröffnungsfeier: „Wir in Oberösterreich sind mit einer wunderbaren Natur gesegnet, die wir auch gut zu nutzen wissen.“

Das Land fördert das Projekt
Insgesamt 22 Millionen Euro hat die größte Kabinenbahn, die die Firma Leitner je in Österreich errichtet hat, gekostet. Davon fördert das Land, laut dem Büro von Landesrat Markus Achleitner, „maximal 7,26 Millionen Euro“. Die neue Bahn kann mit 89 10er-Kabinen pro Stunde 3200 Gäste befördern. Außerdem spart man auch beim Ein- und Ausstieg Zeit, denn bei der neuen Bahn nimmt man die Ski einfach mit in die Gondel. Eigentümervertreter Peter Schröcksnadel sagt: „Ein Skigebiet beginnt erst ab 1500 Meter. Wenn man bis ins Tal fahren kann, ist das ein Bonus.“ Helmut Holzinger, Vorstand der Hinterstoder-Bergbahnen AG, rechnet sich trotz aktueller Wetterlage noch gute Chancen für die restliche Saison aus: „Ich bin nicht beunruhigt. Jeder Winter hat seine Facetten und die Saison ist noch lange. Wir haben insgesamt 130 Betriebstage.“

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