Ordentlich was los war am Mittwochvormittag in der grenznahen Schweiz. Am frühen Morgen ist der Kantonspolizei St. Gallen gemeldet worden, dass ein anonymer Anrufer Drohungen gegen die Berufs- und Weiterbildungszentren in Rorschach und Altstätten - beide nur einen Steinwurf von der Vorarlberger Grenze entfernt - ausgesprochen hätte.
Die beiden Schulen wurden umgehend evakuiert, insgesamt waren rund 500 Personen direkt davon betroffen. Dieser ersten Sicherheitsmaßnahme folgte die Kontrolle der Gebäude. Nachdem die Räumlichkeiten von Spezialtrupps durchsucht worden waren, konnte schließlich gegen 9 Uhr Entwarnung gegeben werden: Weder war eine Bombe gefunden worden, noch wurden andere Auffälligkeiten festgestellt.
Der Unterricht wurde dennoch abgesagt, auch weil die Hintergründe der Drohung weiter völlig im Dunklen liegen. Trotz der Möglichkeit, dass absichtlich ein falscher Alarm provoziert wurde, nehme man die Drohung ernst, hieß es seitens der Polizei, die mit rund 100 Kräften im Einsatz stand.
Keine Angaben sind indes zum Inhalt des Drohanrufes gemacht worden, stattdessen wurde auf die laufenden Ermittlungen verwiesen - aus „taktischen Gründen“ könne man keine Auskünfte geben, so Polizeisprecher Pascal Häderli.
Drohung gegen Schule auch in Vorarlberg
Auch im Ländle hat man bereits Erfahrung mit Drohungen gegen eine Schule gemacht. Erst im November des Vorjahres kündigte ein Anrufer einen Amoklauf an der Mittelschule Dornbirn-Haselstauden an. Wie sich am Ende herausstellte, hatte sich ein 16-Jähriger aus dem Burgenland einen sehr üblen Scherz erlaubt.
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