Feind, Tod-Feind, Parteifreund - ich weiß, diese geflügelten Worte sind alt. Aber sie haben immer noch ihre Gültigkeit.
So ist bekannt, dass der Wohlfühlfaktor zwischen FPÖ-Obmann Udo Landbauer und Landesrat Gottfried Waldhäusl nicht bei 100 Prozent liegt. Und auch, dass in der Volkspartei-NÖ zwischen ÖAAB und Bauernbund manchmal die Fetzen fliegen. Doch innerhalb dieser beiden Parteien setzt man knapp vor der (Landtags-)Wahl durchaus auf Zusammengehörigkeit. Gemeinsam sammelt man mehr Stimmen ein als einsam.
Bei der SPÖ scheint das anders. Da gibt es eine im Beliebtheitsranking weit oben stehende Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig. Und bereits vor der Wahl scheint klar, dass eben diese SPÖ-Politikerin auf das Amt der Landtagspräsidentin weggelobt werden soll. Landesrätin könnte Ex-Ministerin Ines Stilling werden. SPÖ-Landesparteichef Franz Schnabl, übrigens im Vertrauensranking hinter Königsberger-Ludwig, bleibt kryptisch, statt mit einem klaren „Nein, so ist das nicht“ Ruhe in seine Partei zu bringen. Eine gelungene PR-Aktion sieht anders aus.
Es bleibt spannend: Bei den vergangenen Umfragen zur Landtagswahl kam die SPÖ trotz Verlusten der ÖVP nicht vom Fleck. Kann sein, dass das auch mit dem innerparteilichen Umgang miteinander zu tun hat. Sollte die Wahl für die SPÖ nicht so ausgehen wie gewünscht, wackelt Schnabls Sessel wohl. Königsberger-Ludwig könnte dann wieder vom Abstellgleis verschwinden.














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