Hochbetrieb für die steirischen Pistenretter in den Ferien: Zum Glück gehen aber Unfälle im Gegensatz zu anderen Bundesländern meist glimpflich aus. Gerüchte um Engpass in Schladminger Spital.
Frühsommerliche Temperaturen, Kunstschneebänder, die über grüne Wiesen ins Tal führen: Man könnte meinen, dass die Lust aufs Skifahren bei derartigen Bedingungen gegen null tendiert - tut sie aber nicht. In der steirischen Ski-Hauptstadt Schladming zieht man kurz vor Ende der Weihnachtsferien nämlich mehr als zufrieden Bilanz.
31.000 Tagesgäste
„Wir haben eine tolle Nachfrage, die sich auf Vor-Corona-Niveau bewegt und haben tolle Rückmeldungen der Gäste bekommen“, sagt Planai-Chef Georg Bliem. An Spitzentagen verzeichnete man auf der Vier-Berge-Skischaukel (Reiteralm, Hochwurzen, Planai, Haus) rund 31.000 Gäste.
„Auch wir befinden uns momentan mitten in der Hauptsaison“, lächelt Norbert Pichler vom Roten Kreuz in Schladming. Mehrmals täglich wird aktuell zu Ski-Unfällen ausgerückt. „Hauptsächlich handelt es sich dabei um Verletzungen am Knie sowie an der Schulter.“
Deutlich weniger stationäre Aufnahmen
Lebensgefährliche oder gar tödliche Verletzungen, wie sie zuletzt in Tirol für Schlagzeilen sorgten, blieben unterm Dachstein bislang zum Glück aus - das bestätigt man auf „Krone“-Anfrage auch im Diakonissen-Krankenhaus. „Wir stellen fest, dass wir zwar mehr Patienten ambulant behandeln, aber deutlich weniger stationär aufnehmen müssen“, sagt Klinik-Sprecher Martin Reif.
Hartnäckig hält sich im Ennstal aber das Gerücht, dass im Schladminger Spital Stationen gesperrt sind und Patienten abgewiesen werden müssen. „Aber bei uns wird niemand weggeschickt“, hält Reif fest. Nach Weihnachten sei lediglich eine Station für wenige Tage gesperrt gewesen.













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