Aua! Ein Gleitschirmflieger verschätzte sich am Brunnkogel bei Ebensee, aus einer geplanten Not- wurde eine Bruchlandung. Durch die Lüfte ging´s dennoch weiter. Ein Hubschrauber brachte ihn ins Spital.
Ein 26-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck unternahm am 1. Jänner einen Gleitschirmflug vom Brunnkogel im Höllengebirge, Gemeinde Ebensee. Unmittelbar nach dem Start bemerkte er, dass er nicht genügend Thermik hatte und nur ins Tal hätte abgleiten können. Aus diesem Grund versuchte er auf den Gipfel des Brunnkogels zurückzufliegen und dort wieder zu landen. Da er bereits einiges an Höhe verloren hatte, war die Landung am Gipfel nicht mehr möglich.
Relativ hart aufgeschlagen
Der 26-Jährige entschloss sich in einem steilen Schotterfeld ca. 50 Höhenmeter unter dem Gipfel zu landen und anschließend zurück auf den Gipfel zu steigen, um eventuell erneut zu starten. Bei der Landung dürfte der Pilot die Bedingungen im abschüssigen, felsigen Gelände unterschätzt haben und schlug relativ hart im steilen Gelände auf. Dabei zog er sich eine schwer Verletzung zu und musste einen Notruf absetzen. Die Crew des Notarzthubschraubers konnte den Verunfallten rasch lokalisieren und mittels Tau aus seiner misslichen Lage retten. Er wurde nach der notärztlichen Erstversorgung ins Salzkammergut Klinikum Gmunden geflogen.
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