Vor dem traditionellen Neujahrskonzert im Wiener Musikverein sollte es zu einer Störaktion von Klimaaktivisten kommen. Noch vor Beginn des Großereignisses allerdings wurde diese unterbunden. Beamte hatten verdächtige Personen erkannt und angehalten. Die sechs Personen hatten Kleber bei sich.
Nachdem Tausende Polizeibeamte in der Bundeshauptstadt die Silvesterfeierlichkeiten überwachen mussten, hieß es für die Exekutive bereits am Morgen danach ausrücken zum nächsten Großevent. Denn traditionell finden sich nicht nur Musikliebhaber, sondern auch die Staatsspitze zum Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker im Musikverein ein.
Demonstranten waren schon im Gebäude
Dort sollte es zu einer Störaktion von Aktivisten kommen, die auf den Klimawandel aufmerksam machen wollten. Die Personen hatten Kleber bei sich, die Aktion war vermutlich während der Pause geplant. Die Demonstranten befanden sich laut einer Sprecherin zufolge im Gebäude und sogar auf Sitzplätzen.
Die Organisation Letzte Generation bekannte sich als Urheber. Man habe geplant, im Goldenen Saal Alarm zu schlagen und den versammelten Politikern ein Banner mit der Aufschrift „Zwei Jahre noch“ als Appell an sofortiges Handeln vorzuhalten, heißt es in einer Aussendung.
Das Großereignis war wieder in fast 100 Ländern der Welt zu sehen und wurde dieses Jahr von Franz Welser-Möst dirigiert. 2024 steht den Wiener Philharmonikern der 63-jährige Christian Thielemann vor.
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