Di, 21. August 2018

Stars im Liebesreigen

17.08.2011 16:24

"Crazy, Stupid, Love.": Die vielen Gesichter der Liebe

"Das höchste Glück im Leben besteht in der Überzeugung, dass wir geliebt werden" - Nur ist diese Überzeugung ungeachtet des Victor Hugo'schen Aphorismus leider nicht immer so einfach zu gewinnen. Dieses alte Dilemma bildet die Grundlage für "Crazy, Stupid, Love.", die neue Komödie mit Steve Carell und Julianne Moore. An der Spitze eines großen Ensembles stehend, deklinieren die beiden darin die verschiedenen Stadien von Liebe auf humorvolle, bisweilen kitschige, anrührende und ernüchternde Weise durch.

Emily Weaver (Julianne Moore), verheiratete Mutter dreier Kinder, ist unzufrieden mit ihrem Leben. Sie beginnt, sich alleine im Kino den neuesten "Twilight"-Film anzusehen und schläft nicht zuletzt mit ihrem Arbeitskollegen David Lindhagen (Kevin Bacon). Diese Midlife Crisis trifft ihren Mann Cal (Steve Carell) ins Mark, worauf er auszieht.

Der sympathische Frauenheld Jacob Palmer (Ryan Gosling) nimmt sich des armseligen Häufchen Elends schließlich an, das allabendlich in seiner Bar herumhängt. Er möbelt den leicht spießigen Cal auf, der sich daraufhin in sexuelle Abenteuer stürzt, auch wenn er seine Emily noch immer liebt. Und dann wäre da Sohnemann Robbie (Jonah Bobo), der erfolglos verliebt in seine Babysitterin ist, die wiederum auf Vater Cal ein Auge geworfen hat. Und die älteste Tochter Hannah (Emma Stone) gibt es auch, die Frauenheld Jacob in der Bar begegnet, während es mit ihrem Lebensgefährten kriselt. Und da gibt es die sympathisch-desorientierte Lehrerin Kate (Marisa Tomei), und, und, und ...

Das sagt "Krone"-Kinoexpertin Christina Krisch zum Film:
Charmant! Eine fein beobachtete romantische Comedy mit Niveau und toll besetzt, die zwischen frechem Wortwitz und emotionaler Erdung pendelt und den Beziehungsseismografen letztlich versöhnlich ausschlagen lässt. Ein herzerfrischendes Plädoyer für bedingungslose Ehrlichkeit der Gefühle. Merke: Ein Vollbad in Selbstmitleid weicht nur den Mut auf. Regie: Glenn Ficarra, John Requa ("I Love You, Phillip Morris").

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