Seit Herbst war über einem 73-jährigen Waldviertler das Damokles-Schwert einer Anklage wegen Mordes gehangen. Doch nach eingehenden Ermittlungen und Einsicht des Oberlandesgerichts ist diese nun vom Tisch.
Das bestätigte am Dienstag Andreas Strobl, der engagierte Wiener Anwalt des Pensionisten. Wie berichtet, hatte der Mann am 14. Oktober im stark betrunkenen Zustand seine Ehefrau (88) bei einem Fischteich in Litschau (Niederösterreich) angefahren und dabei tödlich verletzt. Diese hatte den gemeinsamen Hund äußerln geführt.
Der Mann selbst wurde von Zeugen in weiterer Folge hinter dem Pkw am Boden liegend auf der Fahrbahn entdeckt. Er hatte eine Kopfverletzung und wurde ins Spital gebracht.
Was bleibt: der Tatbestand der grob fahrlässigen Tötung. Der 73-jährige Beschuldigte bleibt in U-Haft.
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