Comeback-Queen

ÖSV-Lady gesteht: „Das war schon eine Genugtuung“

Vorarlberg
13.12.2022 10:55

Grundsätzlich waren die Damen-Rennen in Sestriere für den ÖSV zum Vergessen. Nicht allerdings für Elisabeth Kappaurer. Die Vorarlbergerin schaffte es als 14. erstmals nach ihren Horrorverletzungen und deiner fast vierjährigen Rennpause wieder in die Weltcuppunkte - und zeigte es damit auch allen Kritikern und Zweiflern, die sie bereits abgeschrieben hatten.

„Das war schon eine ganz tolle Sache, dass ich im zweiten Durchgang so lange in der Leaders-Box sitzen durfte“, strahlte Elisabeth „Lisi“ Kappaurer auch noch zwei Tage nach ihrem 14. Rang im Weltcup-Riesentorlauf von Sestriere (It). „Wobei mir am meisten getaugt hat, dass sich alle so mit mir mit gefreut haben."
Wohl auch, weil für viele komplett unvorstellbar war, dass die Bezauerin nach ihren Horrorverletzungen der letzten Jahre und den unzähligen Operationen jemals wieder Skirennen bestreiten kann. „Mein großes Ziel war immer, wieder ganz gesund zu werden“, erzählt die 28-Jährige. „Ich war aber auch davon überzeugt, dass ich es - wenn meine Beine mitspielen und ich schmerzfrei Skifahren kann - auch im Spitzensport noch einmal schaffen kann.“

„Da hat keiner mehr mit mir gerechnet“
Im Gegensatz zu einigen anderen. „Als ich im Frühling 2021 damit begonnen habe, Radrennen zu bestreiten, hat keiner mehr mit mir als Skifahrerin gerechnet“, erinnert sich die Head-Pilotin, die im Sestriere-Riesentorlauf die beste ÖSV-Dame war. „Da haben sicher viele gedacht: ,Jetzt hat sie eine neue sportliche Herausforderung, das war’s.’“

Auch eine Spur Genugtuung
Doch Lisi kämpfte weiter, wollte ihre Ski-Karriere unbedingt fortsetzen und konnte in der Vorbereitung auf diesen Winter endlich schmerzfrei trainieren. Das Ergebnis: Ein toller Saisonstart, der mit dem 14. Rang von Sestriere seinen vorläufigen Höhepunkt fand. “Ja, es war auch ein klein wenig Genugtuung da, es denen gezeigt zu haben, die nicht daran glaubten, dass ich es wieder dorthin zurückschaffen kann„, gesteht die Bregenzerwälderin, die heute und morgen in Ponte di Legno (It) bereits wieder im Europacup-Einsatz ist.

WM-Start in Courchevel?
Doch Lisis Reise soll noch weitergehen. Bis zur WM in Courchevel? “Die Weltmeisterschaft ist für mich noch weit weg. Insbesondere aufgrund meiner sehr hohen Startnummer", bremst sie die Erwartungen. 

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