Warten auf den Winter

Ohne Kunstschnee kein Saisonstart in Vorarlberg

Vorarlberg
09.12.2022 15:03
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Kommt er oder nicht? Touristiker in ganz Vorarlberg sehnen den Schnee herbei. In einigen Skigebieten musste der Saisonstart nämlich verschoben werden.

„Ohne die Schneekanonen würden die Lifte stillstehen", sagt einer der Liftangestellten in Warth. Am Donnerstag fiel dort der Startschuss für die heurige Skisaison. Der Schneemangel war deutlich sichtbar. Gräser und Büsche ragte durch die dünne Schneedecke, die meisten Schneekanonen liefen auf Hochtouren. Viele Ski- und Snowboarder hatten sich noch nicht auf die Piste gewagt. Weder an den Liften noch an den Parkplätzen herrschte großer Betrieb.

In einigen Skigebieten steht dem Schneevergnügen nichts im Weg
Während im Montafon und am Arlberg - die Gondel von Warth nach Lech ist in Betrieb - die Lifte zumindest teilweise in Betrieb sind, musste der Saisonstart am Sonnenkopf, dem Bödele und in Mellau wegen Schneemangels verschoben werden. Einige Wintersportler fuhren am Donnerstag von Mellau nach Damüls. Dort öffneten am Donnerstag ebenfalls die ersten Liftanlagen.

933 Pistenkilometer

gibt es in ganz Vorarlberg. Das größte Gebiet (302 Pistenkilometer und 89 Lifte) erstreckt sich zwischen Warth und St. Anton (Tirol).

Zumindest ein wenig Grund zur Hoffnung gibt Touristikern und Wintersportlern der aktuelle Wetterbericht: Demnach soll es ab dem heutigen Samstag nämlich zunehmend winterlich werden. Die Temperaturen sinken weiter. Zudem tritt Frau Holle in Aktion, so dass am Abend auch im Rheintal die ersten Schneeflocken fallen könnten.

Lawinenwarnungen ab sofort bereits am Vorabend
Neben den Liftbetreibern und Hoteliers sind auch die Mitarbeiter des Lawinenwarndienstes gut auf die neue Saison vorbereitet. Der tägliche Lawinenbericht soll künftig bereits am Vorabend erscheinen. Die Einschätzung der Experten der Landeswarnzentrale wird um 18 Uhr veröffentlicht und ist damit ein Prognose- statt wie bisher ein Lagebericht.

Am Folgetag wird der Report um 8 Uhr aktualisiert, auch Sonderlageberichte in kritischen Situationen sind vorgesehen. Der Lawinenwarndienst werde dadurch besser auf die Bedürfnisse der Wintersportler abgestellt, hieß es in einer Presseaussendung des Landes. Aktuell ist die Lawinengefahr übrigens gering. Nur in höheren Lagen ist Triebschnee und Altschnee störanfällig.

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