Sie leben in einem nicht gedämmten Haus mit leckem Dach: Eine steirische Mama mit ihrem Kleinkind ist am Verzweifeln.
Wenn wir es nicht mit eigenen Augen gesehen hätten, wir hätten es nicht geglaubt. Dass Menschen so in der Steiermark leben. Mitten unter uns. Ein Albtraum.
Das Kleinkind hält sein Nachmittagsschlaferl, als wir zu Besuch kommen - bekleidet ist es mit einer Mütze und einem dicken Pullover. Im winzigen Schlafzimmer, das es mit seiner Mama teilt, wo es innen irgendwie feucht riecht und alles andere als wohlig warm ist.
Der kleine Raum schließt an das Mini-„Wohnzimmer“ an, dem man ansieht, wie sehr sich die Mutter bemüht hat, es freundlich und heimelig zu gestalten. Alles ist sehr sauber. Neue Möbel, sagt sie bescheiden, würden sie nicht brauchen, „wir sind nicht anspruchsvoll“. Unser Blick fällt auf ein Kasterl, das mit Tixo zusammengeklebt ist. Auf die Tür, die verklebt schief in den Angeln hängt. Auf Fenster, an denen Wasser runter rinnt. Wir sind betroffen.
Wenn Mutter und Kind etwas aus der Küche brauchen, müssen sie im Freien dafür in einen unteren Anbau gehen, egal ob es regnet, schneit, bitterlich kalt oder mitten in der Nacht ist.
Die Fenster sind mit selbst gemalten Bildern zugestellt, damit es nicht so kalt hereinzieht.
Wir sind jetzt keine Kunstexperten - aber diese bunten, ansprechenden und detailreichen Werke sehen für uns echt nach Kunst aus! „Ich weiß aber nicht, wie man sie verkaufen könnte“, sagt die Frau. Sie weiß gar nicht weiter. Ihr geliebtes Kind ist das Einzige, was für sie zählt.
Eine Wertung sollte sich niemand anmaßen
Dabei hat es nicht so schlecht ausgeschaut. Die junge Frau hat Matura gemacht, ein Studium begonnen. Da waren dann falsche Entscheidungen, Fehler, manches wohl auch selbst verschuldet. Eine Wertung steht uns nicht zu und sonst auch keinem. Heute jedenfalls steht sie recht allein da. Heute braucht sie Hilfe.
Sie bittet, und es bricht einem fast das Herz, um Bretter. „Damit kann ich selbst versuchen, das Haus zu dämmen.“ Bretter, die für sie die Welt bedeuten. Denn das (gemietete) alte Haus ist großteils ungedämmt. Da lebt man unter dem nackten Dach mit löchrigen Schindeln.
So geht das nicht. Wir müssen helfen. Bitte tun Sie mit.
„Die Krone hilft“, AT15 2081 5000 4456 9523, KW Verzweiflung. Ihre Spende ist steuerlich absetzbar!
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.