Bis 2025 werden in Oberösterreich weitere 400 Wohnplätze für beeinträchtigte Menschen geschaffen, auch danach sollen im Schnitt 100 pro Jahr dazukommen. Das sind die Zahlen - das andere sind die passenden Wohnformen und Ideen, um sowohl die Wohnwünsche Beeinträchtigter als auch das große Ziel ihrer Inklusion (also Einbindung in den Alltag der Gesellschaft) zu erfüllen.
„Oberösterreich war und ist mit dem Chancengleichheitsgesetz und seinen Bemühungen zur Inklusion Pionier“, lautet die Selbsteinschätzung beim Land. Dieser Rolle will Landesrat Hattmannsdorfer auch in den kommenden Jahren weiterhin gerecht werden. „Dafür ist es notwendig, sich intensiv mit diesem Thema auseinander zusetzen und Inklusion gemeinsam mit Experten und Praktikern aus der Betreuung von beeinträchtigten Menschen, aber auch aus dem Wohnbereich weiter zu denken“, sagt der ÖVP-Politiker.
Welttag der Menschen mit Behinderungen
„Daher wird im kommenden Jahr ein Arbeitsschwerpunkt auf die Bedürfnisse und Angebote für Menschen mit Beeinträchtigungen allgemein und im Speziellen auf den Bereich Wohnen gelegt“, kündigt der zuständige Landesrat anlässlich des heutigen „Welttags der Menschen mit Behinderungen“ an. Ziel sei es Leitlinien zu erarbeiten, auf deren Basis weitere Wohnprojekte für Menschen mit Beeinträchtigungen im Wohnprogramm vorgesehen werden.
Älterwerden ist eine Herausforderung
Dabei geht es auch um neue Herausforderungen in der Versorgung von ebenfalls älter werdenden beeinträchtigten Menschen. „Auf Grund der sehr guten medizinischen Versorgung, werden Menschen mit Beeinträchtigungen mittlerweile glücklicherweise auch immer älter“, sagt Hattmannsdorfer. Dieser Entwicklung will man mit geeigneten Wohnformen und Weiterentwicklungd er Angebote begegnen.
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