Umgerechnet rund 230 Milliarden US-Dollar hat Katar in die Austragung der WM 2022 investiert, stellt damit alles bisher Dagewesene in den Schatten - das Turnier 2018 galt zuletzt als Benchmark, Russlands Präsident Wladimir Putin machte vor vier Jahren geschätzte 15 Milliarden US-Dollar locker.
Wobei Danyel Reiche diese Rechenspiele ins rechte Licht zu rücken versucht. „Ein Großteil der Infrastrukturausgaben war bereits Teil des katarischen Entwicklungsplans 2030“, betont der Gastprofessor an der Georgetown University in Katar, der ein Forschungsprojekt zur WM leitet. „Sie wurden nur für die WM nun vorgezogen.“ Sie sind Teil einer Vision, die das Ziel verwirklichen soll, dass der Wüstenstaat bis 2030 als einer modernsten Staaten der Welt dasteht.
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