Den Abgang von Bassist Nick Oliveri haben die Queens of the Stone Age gut weggesteckt. Das merkt man am neuen Album "Lullabies to Paralyze", das zwar ganz anders als der Vorgänger "Songs for the Deaf" geriet, aber dennoch unverkennbar Queens of... ist!
Wie der Titel schon erahnen lässt, geht's diesmal etwas gemütlicher zu. Das Tempo der Songs wurde zwar reduziert, aber - wie man spätestens jetzt merkt - reichen Stimme und Gitarrensound von Frontman Josh Homme, um den Queens den ihnen typischen Klang zu verleihen.
Von den "paralysierenden Schlafliedern" sollte man sich aber nicht verleiten lassen, zu glauben, dass es eine ruhige, ausgeglichene und/oder langweilige Platte wäre. Genau das Gegenteil ist der Fall: Die Queens haben sich weiterhin ihr Gefühl für eingängige Riffs (z.B. die erste Single "Little Sister") erhalten, die einmal wie sanfter Frühlingsregen und dann wieder wie ein mächtiges Sommergewitter runterprasseln. Songs wie "In my head" wiederum rollen vor sich hin wie ein gut geschmierter Wagen auf einer endlos langen Überland-Geraden. Zugleich behält man aber auch das Gefühl von Düsterkeit und Gefahr.
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