Auch im heurigen Herbst initiiert das Land OÖ gemeinsam mit der Wirtschaftskammer OÖ Corona-Schutzimpfungen für die Mitarbeiter direkt in den Betrieben. Der Andrang ist aber ausbaufähig, 14 Betriebe nehmen das Angebot an.
„Die nun in Oberösterreich startenden Betriebsimpfungen sind eine wesentliche Säule der Impfstrategie und für unser gesellschaftliches, wirtschaftliches, soziales und kulturelles Leben von großer Bedeutung. Jede einzelne Impfung ist ein Beitrag dazu, dass wir eine weitere, sich abzeichnende Welle zur Jahreswende gut meistern können“, sagt LH-Vize Gesundheitsreferentin Christine Haberlander (ÖVP).
Neuer Variantenimpfstoff steht bereit
Doch wie steht es eigentlich um die Impfbereitschaft der Bevölkerung? Seit mittlerweile fast drei Wochen läuft das niederschwellige Angebot, und bis Ende November werden – Stand jetzt – 14 heimische Betriebe angefahren. Bei den teilnehmenden Firmen hofft man, dass zwischen 5000 und 10.000 Impfstoffe an die Mitarbeiter verabreicht werden. Auch die neuen Variantenimpfstoffe stehen zur Verabreichung bereit.
„Neuerliche Lockdowns und ähnliche drastische Einschränkungen im täglichen Leben wünschen sich weder die Betriebe noch deren Mitarbeiter. Ich lade daher alle ein, sich impfen zu lassen oder eine Auffrischungsimpfung vorzunehmen“, appelliert auch WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer an die Beschäftigten.
Je jünger die Leute, desto seltener sind sie geimpft
Schaut man sich die aktuellen Impfzahlen für unser Bundesland an, stellt man fest, dass nur noch gut die Hälfte (52 Prozent) aktuell einen gültigen Grünen Pass hat. Auch auffallend: Je jünger die Landsleute, desto größer ist die Gruppe der Ungeimpften. Den vierten Stich hat sich aktuell jeder Neunte abgeholt.
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