Laut Transitforum-Chef Fritz Gurgiser gibt es in Tirol nicht zu wenig Lkw-Fahrer, sondern eindeutlig zu viel Verkehr. Und am schlechten Image seien vor allem die „blutsaugenden Spediteure und Logistiker“ schuld.
Auf den Bericht der „Tiroler Krone“, in dem Tirols Frächter davor warnen, dass es bald zu einem massiven Mangel an Lkw-Fahrern kommen dürfte, reagiert erwartungsgemäß der Obmann des Transitforums, Fritz Gurgiser. Er betont, dass es im Land nicht zu wenig Berufskraftfahrer gebe (derzeit rund 3000), sondern viel zu viel Verkehr. „Anstatt kurzer Transportwege sucht Tirol ein künstlich aufgebautes Hin- und Hergekarre“, wettert der Obmann gegen die heimischen Frächter.
„Spediteure haben ein schlechtes Image“
Hinsichtlich der Vermutung der Branchenvertreter, dass aufgrund des schlechten Image des Berufsbildes keine neuen Fahrer gefunden werden können, meint Gurgiser: „Nicht das Image der Fahrer, die vor allem im internationalen Transit bis auf das Blut ausgesaugt werden und Lenkradlohnsklaven sind, ist schlecht, sondern das der rücksichtslosen Spediteure und Logistiker.“
Spannend wird sein, wie der designierte SPÖ-Mobilitätslandesrat René Zumtobel das Dauerthema Transit angehen wird.
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