Wegen der Krisen

Dieses Klagenfurter Unternehmen ist pleite

Kärnten
10.10.2022 09:30

Mit knapp 1,4 Millionen Euro Passiva schlitterte eine Klagenfurter IT-Firma in den Konkurs. Betroffen sind davon nicht nur 40 Gläubiger, sondern auch insgesamt 16 Dienstnehmer. 

Die vielen Krisen haben ein weiteres Kärntner Unternehmen auf dem Gewissen. „Über das Vermögen des Unternehmens „U-Render visual technology GmbH“ wurde am 7. Oktober am Landesgericht Klagenfurt aufgrund eines Eigenantrages das Konkursverfahren eröffnet“, berichtet Günther Moser vom Österreichischen Verband Creditreform. Das Klagenfurter IT-Unternehmen, das sich vorwiegend mit Softwareentwicklung beschäftigt, hatte den Fokus auf 3D-Softwareprodukte für professionelle Computer-Grafik Anwendungen gelegt.

Pandemie und Krieg als Grund
Warum gerade ein IT-Unternehmen, für das am Markt ja grundsätzlich Nachfrage besteht, Konkurs anmelden musste? „Die Insolvenzursachen liegen darin, dass während der COVID-19 Pandemie nur zögerlich in die Medien- und Animationsbranche investiert wurde. Hieraus folgte ein Umsatzrückgang. Der Ukrainekrieg und steigende Energiekosten haben diesen Effekt verstärkt“, so Moser.

Bis zum 14. November 2022

können Glaubiger ihre Forderungen über die Creditreform anmelden. Zum Masseverwalter wurde Peter Urabl, Rechtsanwalt in Klagenfurt am Wörthersee bestellt. Die 1. Gläubigerversammlung und die Berichts- und Prüfungstagsatzung finden am 29.11.2022 am Landesgericht in Klagenfurt statt.

Insgesamt sind von dem Konkurs 16 Dienstnehmer und mehr als 40 Gläubiger betroffen, die Passiva betragen rund 1.365.000 Euro. Aus aktueller Sicht sei eine Fortführung des Unternehmens aus wirtschaftlicher Sicht nicht möglich.

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