Am 15. Oktober macht die Vorarlberghalle in Feldkirch wieder auf. Hoffentlich für die gesamte Saison. Eishallen zählen nämlich zu den energieintensivsten Freizeiteinrichtungen. Im Extremfall könnten sie die ersten sein, die zusperren müssen.
Eislaufen gehört für viele zu einem gelungenen Winter einfach dazu. In der Vorarlberghalle in Feldkirch hat man ab 15. Oktober auch wieder ausreichend Gelegenheit dazu. Die Gas- und Strompreiskrise geht allerdings auch an der beliebten Eislaufhalle in der Montfortstadt nicht vorbei. „Unsere Kosten liegen in etwa sechs bis acht Prozent über dem Vorjahresniveau“, sagt Markus Klebel, Geschäftsführer der Freizeitbetriebe Feldkirch. Dabei sei er mit Tarifen von acht bis zehn Prozent pro Kilowattstunde im Vergleich zu den vielfach in der Industrie diskutierten Preisen noch ganz zufrieden.
An der Halle hängt eine ganze Einhockey-Liga. Das und vieles mehr gilt es vor einer Entscheidung zu bedenken, im Krisenfall zuzusperren.
Markus Klebel, Geschäftsführer Freizeitbetriebe Feldkirch
„An die Kunden kann man diese Steigerung freilich nicht ganz weitergeben“, weiß er. „Sonst kommt ja keiner mehr.“ Im Schnitt sind die Eintrittskarten in diesem Jahr um vier Prozent teurer geworden. Ein Einzelticket für Erwachsene kostet 4,20 Euro, Kinder ab dem Schulalter zahlen zwischen 2,10 und 2,40 Euro.
Publikumslauf ist nur ein kleiner Teil der Nutzung
Eishallen zählen zu den energieintensivsten Freizeiteinrichtungen. Sollte die Situation auf dem Gasmarkt eskalieren, seien sie unter den ersten, die zusperren müssen, munkelt man im Landhaus.
Solche Gerüchte habe er auch gehört, bestätigt Kerbel. „Bei dieser weitreichenden Entscheidung gilt es aber viele Aspekte zu berücksichtigen“, plädiert Klebel an die Vernunft. Hauptnutzer der Halle sei nämlich die Eishockeymannschaft Pioneers Vorarlberg, die in der multinationalen ICE Hockey League spielt. „An der Halle hängt also eine ganze Liga“, gibt er zu bedenken.
Sehr effiziente Kühlanlage
Die Hausaufgaben in Sachen Energieeffizienz hat man in der Vorarlberghalle gemacht. Klebel nennt etwa die Umstellung der Beleuchtung auf LED und die Kühlung mit Ammoniak, „einem sehr effizienten Kühlträger“. „Kräftig“ investiert habe man auch in die Steuerung der Anlage und in die Sicherheit.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.