Unter dem Motto „Demo gehen statt untergehen!“ machte man im Burgenland für den weltweiten Klimastreik am Freitag mobil. Es brauche endlich einen Plan, wie Krisen in Österreich nicht befeuert, sondern gelöscht werden können.
Die Location war freilich nicht zufällig gewählt - bis Mitte Juli tummelten sich im Zicksee noch die Fische, heute ist er komplett ausgetrocknet. Die Wüstenlandschaft steht somit als bedrückendes Symbol, dass die Klimakrise kein Zukunftsszenario, sondern traurige Gegenwart ist.
Weltweiter Klimastreik
Am Dienstag trafen einander Vertreter der Armutskonferenz, der Scientists For Future und von Fridays For Future in St. Andrä, um zum weltweiten Klimastreik am 23. September aufzurufen.
„Klimaschutz zu blockieren, ist ein lautes Nein zu Frieden und Energiesicherheit“, sagte Klara König von Fridays For Future. „Wir brauchen in Österreich endlich einen Plan, wie wir von Krisenbefeuerern zu Krisenlöschern werden. Man habe offenbar kein Interesse an Lösungen.“
Das Klimaschutzgesetz und der Ausbau von Windkraft in Tirol, Oberösterreich und Niederösterreich wird blockiert. Somit bleiben wir in grausamer Abhängigkeit von Putin und weiteren Autokraten.
Klara König
Klimawandel sichtbar
Laut Wissenschafter Daniel Huppmann sind die Auswirkungen der Erderhitzung bereits heute in Österreich sichtbar. „Daher brauchen wir rasch verbindliche Schritte zur Senkung der Treibhausgasemissionen und Maßnahmen zur Anpassung an die Auswirkungen, die nicht mehr abgewendet werden können.“
In sieben Landeshauptstädten werden am Freitag Demonstranten die Straßen füllen. Eisenstadt und Bregenz machen nicht mobil.








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