Einen Höllenritt überstand ein 21-jähriger Alkolenker bei einem Unfall in St. Wolfgang (Oberösterreich) wie durch ein Wunder ohne Kratzer. Schuld am Ausritt und „Abflug“ war ein Reh gewesen.
Der 21-jährige Niederösterreicher lenkte am Mittwoch kurz vor 2 Uhr seinen Pkw auf der L 546 von St. Wolfgang kommend Richtung Bad Ischl. Als ein Reh auf die Straße sprang, verriss er seinen Wagen und geriet auf die Leitschiene. Ein Höllenritt begann, bei dem der junge Lenker nur noch Passagier war und nichts mehr tun konnte: Das Auto überschlug sich und schlitterte etwa 200 Meter am Dach dahin. Dann geriet der Wagen erneut auf die Leitschienen und kam seitlich am Radweg zum Liegen.
Wie durch ein Wunder blieb der Lenker unverletzt, ein Alkomattest verlief mit 1,26 Promille positiv - den Führerschein musste er abgeben und er wird angezeigt. Für die Bergung des Unfallwracks musste die Feuerwehr mit einem Kran anrücken.
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