Nächster Öko-Irrsinn aus Brüssel! Die EU will uns trotz anhaltender Gaskrise jetzt sogar die Nutzung von Biomasse aus Waldviertler Borkenkäfer-Schadholz verbieten.
Putin reibt sich die Hände: Brüssel sieht Biomasse wegen angeblicher Waldzerstörung nicht mehr als ökologisch an und hat den Energieträger nicht mehr zur Erreichung der Erneuerbaren-Energie-Ziele auf der Rechnung. Sollte der Vorschlag - unter dem Vorwand der Forstschonung - eine Mehrheit finden, würde die direkte Nutzung von Biomasse aus dem Wald bis 2030 auf ein von der Kommission noch vorzuschlagendes Level reduziert (!) werden.
Sogar die Energieerzeugung aus den aktuell riesigen Mengen an Borkenkäfer-Schadholz im Waldviertel, das ohnehin vernichtet werden muss, dürfte dann die durchschnittliche Menge von 2017 bis 2022 nicht mehr überschreiten.
Atom hui, Holz pfui?
„Während Putin weiter an der Eskalations- und Gasschraube dreht, plant die EU einen glatten Biomasse-Bann! Ganze Heizwerke, aber auch Holzheizungen müssten rückgebaut werden! Atomkraft, Kohle oder Erdgas müssten dann diese Lücke füllen. Der Vorschlag der EU-Bürokraten ist einfach irrsinnig und unverständlich“, schüttelt Niederösterreichs zuständiger Landesrat Stephan Pernkopf ungläubig den Kopf.
Dieses Vorhaben schädigt Österreichs und Europas Versorgungssicherheit und macht uns in der Krise noch verwundbarer.
Stephan Pernkopf
„Die Pläne sind paradox. Auf der einen Seite will die Kommission den Anteil der erneuerbaren Energien verdoppeln, aber wenn wir im Waldviertel mit Borkenkäferholz Energie erzeugen wollen, dann geht das nicht. Wenn Biomasse nicht mehr als erneuerbarer Energieträger anerkannt wird, stirbt damit auch die Energiewende“, wettern auch EU-Mandatar Alexander Bernhuber sowie Bauernbundpräsident Georg Strasser.









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