Endlich! Russlands Staats-TV hätte jetzt endlich jene Bilder jubelnder Menschen, welche die Soldaten als ihre Befreier begrüßen. Aber leider, leider: Der Jubel gilt den Soldaten der ukrainischen Armee.
Das Undenkbare scheint plötzlich möglich - die Wende in dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine! Orte, um welche die Russen wochenlang gekämpft hatten, wurden von ihnen fluchtartig verlassen. Moskau spricht von „Umgruppierung“. Unter Hitler hieß das „Frontbegradigung“.
Kremlchef Wladimir Putin fehlen Soldaten, die kämpfen wollen. Die Generäle machen haarsträubende Fehler. Die angeblichen Wunderwaffen versagen. Hingegen haben die Ukrainer nun ein ganzes US-Arsenal modernster Waffen sowie die US-Satellitenaufklärung zur Verfügung.
Der Kriegsherr im Kreml scheut die Generalmobilmachung, denn sie wäre mit der Verhängung des Kriegszustands und Einführung der Kriegswirtschaft verbunden. Er fürchtet, die Zustimmung der Bevölkerung zu verlieren, denn bisher ist es ja „kein Krieg“. Außerdem würden Wehrpflichtige ebenso wenig Lust haben, in der Ukraine ihren Kopf hinzuhalten wie jetzt schon die Vertragssoldaten. Deshalb greift man seit Neuestem auch auf Häftlinge zurück - mit Blitzbegnadigung.
Präsident Wolodymyr Selenskyj kann man die Erleichterung anmerken, wenn er scherzt: „Die russische Armee zeigt uns ihre beste Seite - ihre Rückseite.“









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