Das fan.at-„Spiel der Runde“ stieg an diesem Wochenende im Bregenzerwald. Im Eliteliga-Derby zwischen dem FC Egg und dem FC Rotenberg waren die Gäste aufgrund der vorangegangenen Ergebnisse eigentlich als Favoriten in die Partie gegangen - allerdings bewahrheitete sich, dass der abgedroschene Spruch „Derbys haben ihre eigenen Gesetze“ eben doch zutreffend ist.
Dass es im Wälderderby keinen Favoriten geben würde, hatte Egg-Spielertrainer Murad Gerdi zwar schon vor dem Duell mit den Nachbarn vom FC Rotenberg klargestellt. Aber dass sein Team nach den horriblen letzten Wochen - vier Niederlagen in Serie, 6:19 Tore - gegen den ehemaligen Tabellenzweiten 3:1 gewinnen würde, war trotzdem nicht zu erwarten. „Wir hatten einen Top-Tag, das war eine Reaktion“, freute sich Gerdi, „in den ersten zehn Minuten hätte Rotenberg treffen müssen, aber das haben wir zum Glück übertaucht.“
Keine Tore bekommen, dafür dann drei schnelle gemacht. Nach einer halben Stunde schlugen die Hausherren zu - Petkovic, Lang und Kalkan trafen innerhalb von nur sieben Minuten. Zur Halbzeit war schon viel entschieden. „Danach gab es Chancen auf beiden Seiten, schlussendlich war der Sieg in vieler Hinsicht verdient.“
Rotenberg-Coach Jürgen Maccani dagegen haderte natürlich. „Uns hat in diesem Spiel die Qualität gefehlt, die Tore zu machen. Und Egg hat unsere Unordnung ausgenützt.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.