Tiefschwarze Wolken. Die schwarzen Wolken über Großbritannien hatten schon am Nachmittag von Stunde zu Stunde bedrohlicher gewirkt. Der Gesundheitszustand der 96-jährigen Queen habe sich dramatisch verschlechtert, ihre Familie eile zu ihrem Sommersitz im schottischen Balmoral, wo sie zwei Tage zuvor noch Boris Johnson als Premierminister entlassen und Liz Truss zu ihrem Nachfolger ernannt hatte, wurde vermeldet. Für die Titelseite der Freitag-Ausgabe wählten wir ein Foto aus dieser Serie vom Dienstag: Elisabeth II mit Stock und natürlich Handtasche, eine milde lächelnde alte Dame vor einem offenen Kamin. Der Titel auf der Seite 1: Bangen um die Queen. Doch dann überstürzten sich plötzlich die Ereignisse: Der Buckingham-Palast meldete den Tod der seit 70 Jahren regierenden Königin. Die Redaktion schaffte das unmöglich Scheinende: Bereits für die um 20 Uhr veröffentlichte E-Paper-Ausgabe acht Seiten zum Ableben der Queen! Verfeinert, ergänzt, aktualisiert lesen Sie dieses Extra zur heutigen „Krone“ heute auf Papier. Ein umfassender Nachruf auf eine historische Person. Man muss kein Royalist sein, um sich für das Leben wie das Ableben dieser einzigartigen Frau zu interessieren.
Polit-Flirt. Weil es uns gelang, acht zusätzliche Seiten zum Tod der Queen aus dem Boden zu stampfen mussten wir in der heutigen Ausgabe der „Kronen Zeitung“ auf keinen der zuvor geplanten Inhalte verzichten. So können unsere Leser heute unter anderem manches über den neuen Polit-Flirt zwischen Pamela Rendi-Wagner und Christian Kern erfahren. Die SPÖ-Chefin stellte mit ihrem Vorgänger, dem sie zwar ihre Nominierung zur Obfrau der Sozialdemokraten verdankt, zu dem die Beziehung aber stark erkaltet war, ein Programm zur Dämpfung der Energiepreise vor. Interessanter als dieses Programm scheint freilich der Auftritt an sich - und sein Hintergrund. Denn jetzt fragt sich die Öffentlichkeit mehr denn je, ob Kern an seiner Rückkehr in die Politik arbeite. Ein anderer Parteikollege, den Kern noch vor kurzem beriet, kommt heute in der „Krone“ groß zu Wort: Der burgenländischen Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil spart dabei nicht mit Kritik an Parteifreunden - an den von der Wien-Energie-Misere gebeutelten Genossen in der Bundeshauptstadt ebenso wie an den roten Gewerkschaftern. Immer wieder interessant zu lesen, was der Burgenländer zu sagen hat!
Kommen Sie gut durch den Feitag!









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