Bei der Kinderbetreuung ist in Tirol noch viel Luft nach oben. Viele Eltern klagen über fehlende Angebote, Gemeinden stöhnen unter den Kosten für Kinderkrippen und -gärten, spezielle Förderangebote für Kinder im Vorschulalter fehlen. Das Land stellt nun mehr Geld zur Verfügung. Damit soll unter anderem die Sprachförderung verbessert werden.
Verbesserungen verspricht das Land durch neue Förderrichtlinien ab September. „Diese ermöglichen den Ausbau und die Verbesserung der Elementarbildung“, erklärt Bildungs-Landesrätin Beate Palfrader (ÖVP).
Dringend notwendige Sprachförderung
Eine wesentliche Neuerung betrifft die Sprachförderung in Kindergärten. Dafür wurden bisher nur dann zusätzlich Pädagogen bezahlt, wenn zumindest 40 Prozent der Kinder einen Bedarf hatten. Jetzt kann ab dem ersten Kind Förderung beantragt werden.
18,25 Millionen Euro mehr für Personal
Insgesamt stellt das Land für Personalkosten zusätzlich 18,25 Millionen Euro zur Verfügung. Damit kann auch die Betreuung in Ferienzeiten verbessert und für Gruppen zusätzliches Personal angestellt werden. Der Ausbau von Kindergärten sowie Krippen und von Mittagstischen wird ebenso gefördert.
Mehr Geld gibt es auch für das Gratiskindergartenjahr. Wie der Name schon sagt, zahlen Eltern für dieses verpflichtende Kindergartenjahr nichts. Die Einrichtungen bekommen jedoch mehr Geld, um das Angebot halten und im Bedarf ausbauen zu können.
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