15 Wochen sind vergangen, seit mit Elisabeth Köstinger die letzte enge Kurz-Vertraute die Bundesregierung verlassen hat. Hinter ihr liegt ein Sommer der Ruhe. Zeit mit ihrem Sohn verbringen, statt in Krisensitzungen und Politverhandlungen. Die Freizeit genießen können, die Schlagzeilen ignorieren dürfen. Krieg, Teuerung, Corona - das alles musste Köstinger in diesem Sommer nicht kümmern. Nach 15 Wochen widmen ihr die Medien heute wieder ihre Schlagzeilen: „Jetzt auch neuer Job für Ex-Ministerin“ lesen Sie zum Beispiel auf krone.at. Elisabeth Köstinger heuert beim Finanzexperten Christian Baha an und wird Chefin beim FinTech-Unternehmen Mountain-View Data. Sie zieht es damit in den Dunstkreis eines ihrer ehemaligen Weggefährten: Ex-Finanzminister Gernot Blümel ist seit Jahresbeginn CEO der Baha-Firma Superfund. Beides prestigeträchtige Jobs mit Gehältern, die einem Minister um nichts nachstehen. Beides aber auch Positionen abseits der großen gesellschaftlichen Bühnen, abseits der Schlagzeilen. Doch während Blümel nach diversen Chatenthüllungen genau das genießt und in Zürich in Anonymität lebt, galt Köstinger immer als jemand, der sich gern in eben diesem öffentlichen Lichte sonnte.
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