„Krone“-Briefing

Der Tod einer Ärztin

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29.07.2022 14:38

Jene Ärztin, die in den vergangenen Monaten Morddrohungen von Impfgegnern erhalten hatte, wurde heute in der Früh tot in ihrer Praxis in Seewalchen am Attersee aufgefunden. Krone.at hat die genauen Hintergründe recherchiert und wir gehen auch der Frage nach, ob die Behörden wirklich alles unternommen haben, um sie vor dem Psycho-Terror im Internet zu schützen. Mit dem Suizid der Medizinerin hat die Polarisierung beim Thema Corona einen tragischen Tiefpunkt erreicht. Nichts scheint das Land je so gespalten zu haben. Und ausgerechnet jetzt, als sich die Wogen zu glätten begannen, kam es zum Drama. So traurig der Anlassfall ist, vielleicht kann er zumindest als mahnendes Beispiel dienen. Worte sind wie Waffen, sie können verletzen, ja sie können sogar töten. Die Krisen werden nicht weniger, wie auch Bundespräsident Van der Bellen bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele festhielt. „Die Zukunft wird anders als erhofft“, waren seine ehrlichen Worte, die sich in der Mittwochsausgabe dann auch auf der „Krone“-Titelseite wiederfanden. Egal, ob Corona, Ukraine oder Teuerungen. Egal, wie unterschiedlich die Positionen auch sein mögen. Die andere Seite hat es immer verdient, gehört zu werden. Beschimpfungen oder gar Morddrohungen - das hat sich niemand verdient und nebenbei ist es auch strafbar.

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