Österreich bereitet sich vor. Auf einen ungemütlichen Herbst. Da ist zum einen die drohende Gasknappheit: Nachdem Russland erneut die Gasmenge, die durch die Pipeline Nord Stream 1 fließt, gedrosselt hat, nimmt Umweltministerin Leonore Gewessler der Gazprom nun den ungenutzten Teil des Speichers Haidach weg. Ab 1. August soll er mit Rohstoff für die Österreicher und Österreicherinnen befüllt werden. Zum anderen steht der nächste Pandemie-Herbst ins Haus. Zwar werden, entgegen dem Wunsch der SPÖ-geführten Bundesländer Kärnten und Wien, aus der Quarantäne nur noch Verkehrsbeschränkungen - und damit der Diskobesuch mit Maske auch für Infizierte erlaubt. Dafür enthält die zugehörige Verordnung erneut die Möglichkeit, das Land in einen Lockdown zu schicken. Die Vermeidung eines solchen sei aber das oberste Ziel, so die Devise der Politik.
Die Zeiten sind anders geworden. Und sie werden es wohl bleiben, schenkt man den Worten des Bundespräsidenten Glauben. „Es gibt kein Zurück in die gute alte Zeit“, sprach der bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele Klartext.
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