
Ein Millionenprojekt geht in die finale Phase: Damit ist das „Haus der Digitalisierung“ bald offline verfügbar. Die „Krone“ war in Tulln auf Baustellenbesuch.
Das Internet – wie schon der Name unschwer erkennen lässt – bietet Wirtschaft und Forschung unendliche Möglichkeiten der Vernetzung. Doch wie findet man sich im digitalen Dickicht möglichst gut zurecht? Antworten darauf will das Land über die Wirtschaftsagentur Ecoplus und deren Digitaltochter finden. Kein Wunder also, dass das „Haus der Digitalisierung“ gerne als Leuchtturmprojekt bezeichnet wird – schon in seiner ersten Form als reine Online-Plattform war es ein Wegweiser für nationale und internationale Firmen sowie Forschungsinstitute.
Digitalisierung als Chance
Vor allem kleine und mittlere Unternehmen sollen hier dann vom Know-how der „Großen“ profitieren. „Wir wollen ihnen zeigen, wie man Digitalisierung als Chance nutzen kann und das Beste für den Betrieb und seine Mitarbeiter herausholt“, erklärte Landesrat Jochen Danninger beim letzten Baustellenbesuch.
Arbeitsplätze sichern
Vom Fortschritt überzeugte sich auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Früher hatten alle Angst davor, dass durch digitale Angebote Tausende Arbeitsplätze verloren gehen. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall!“ Denn die Digitalisierung helfe dabei, Produktionen aufrechtzuerhalten und Arbeitsplätze im Land abzusichern.
Klimaaktiver Showroom
Im kommenden Frühjahr soll nun das „echte“ Haus eröffnet werden und der Digitalstrategie des Landes ein würdiges Gesicht verleihen. Mit an Bord des futuristischen Gebäudes ist dann auch die FH Wiener Neustadt, die bereits vor vielen Jahren am Campus Tulln gelandet ist. So soll es neben einem „Showroom“ für Schulklassen und andere Besucher auch Seminarräume geben. Und: Das Haus ist klimaaktiv, also trotz aller technischer Spielereien äußerst energieeffizient.














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