
Erneut sorgt Keutschachs Bürgermeister Gerhard Oleschko für Wirbel in der Seental-Gemeinde. Es geht wieder um Amtsmissbrauch. Die „Krone“ wirft einen Blick auf eine Auswahl der Skandale.
Der Gemeindechef von Keutschach ist offenbar immer wieder für Schlagzeilen gut. „Doch jetzt hat der Bürgermeister über das Ziel hinausgeschossen“, meinen empörte Vertreter der Opposition. Sie werfen dem Gemeindechef wieder einmal grobes Fehlverhalten vor.
Niederlage vor Gericht auf Kosten der Steuerzahler
Konkret geht es um einen Rechtsstreit mit einer ehemaligen Gemeindemitarbeiterin, die mit Erfolg auf Wiedereinstellung geklagt hat. Nach einer Aufsichtsbeschwerde der SP kam die Landesregierung zum Schluss, dass Oleschko (TK) gesetzeswidrig gehandelt habe. Er habe ohne Gemeinderatsbeschluss einen Rechtsanwalt auf Kosten der Steuerzahler bestellt und Entscheidungen des Gemeinderates ignoriert.
So stimmt das nicht. Wir können ja nicht wegen jeder Kleinigkeit eine Gemeinderatssitzung machen. Daher wurde der Beschluss in der darauffolgenden Sitzung nachgeholt.
Gerhard Oleschko, Bürgermeister Keutschach
Für den Keutschacher Bürgermeister ist es nicht der erste Fall, für den er heftige Kritik erntet: Untreue, Steuergeld für Günstlinge, Abgabe des Führerscheins... die Liste ist lang. Ein Blick ins Archiv der „Krone“ zeigt einige Skandale des umstrittenen Ortschefs.
Trotz all dieser Skandale sitzt Oleschko fest im Sattel. Selbst die Rücktrittsaufforderungen der Opposition - die meistens die Verfehlungen aufdeckt - lassen den Ortskaiser kalt.















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