Vor beinahe zehn Jahren ist im niederösterreichischen Amstetten am Tag vor Weihnachten in gleich drei Kirchen Feuer gelegt worden. Während in zwei Gotteshäusern die Flammen selbst erloschen, wurde die Klosterkirche schwer in Mitleidenschaft gezogen. Nun ist der mutmaßliche Täter festgenommen worden.
Von den Brandanschlägen waren am 23. Dezember 2012 in Amstetten die Klosterkirche, die Stadtpfarrkirche und die Herz Jesu-Kirche betroffen. Während die beiden Feuer in der Stadtpfarrkirche St. Stephan und der Herz-Jesu-Kirche von selbst erloschen, wurde die Klosterkirche stark beschädigt. Wie Leopold Bien, der Sprecher der Staatsanwaltschaft St. Pölten, am Dienstag bestätigte, sei es nun zu einer Festnahme gekommen.
„Gegen gelindere Mittel“ auf freiem Fuß
Der Verdächtige sei „gegen gelindere Mittel“ aber wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Ein dringender Tatverdacht bestehe allerdings weiterhin. Bien zufolge ist in dem Fall Fluchtgefahr als einzig möglicher Haftgrund vorgelegen. Dieser sei vom Gericht durch Auflagen substituiert worden. Die Ermittlungen in der Causa laufen weiter.
Nähere Details zur Person des Verdächtigen gab der Behördensprecher nicht bekannt. Laut einem Onlinebericht des „Kurier“ handelt es sich um einen etwa 30-jährigen Mann, auf den die Polizei schon kurz nach den Brandstiftungen aufgrund von Zeugenaussagen aufmerksam geworden war. Nun seien neuerliche Hinweise vorgelegen.
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