Der Vertrag umfasst den gesamten Hotelkomplex samt dem Restaurant Seespitz und 21 Luxusappartements. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Hypo Alpe Adria ließ lediglich verlauten, man sei mit dem Ergebnis der Verhandlungen zufrieden. Da das Schlosshotel bereits zur Gänze abgeschrieben wurde, macht die Bank mit der Veräußerung sogar Gewinn.
Das Schlosshotel erhält nicht nur einen neuen Eigentümer, sondern auch einen neuen Betreiber. Der Vertrag mit der Capella-Gruppe läuft aus, ab 1. September wird die Falkensteiner Group das Hotel führen. "Damit erhält das Schlosshotel einen nachhaltigen Investor mit exzellenter Marktkenntnis und Expertise", sagte Hypo-Vorstandschef Gottwald Kranebitter. Falkensteiner-Chef Othmar Michaeler bezeichnete den Deal als "Meilenstein" für sein Unternehmen.
Italiener will wohl Anzahlung zurück
Abgeschlossen ist die Causa für die Hypo damit aber noch nicht. Zum einen fehlt noch die Überweisung des Kaufpreises - ein Termin dafür ist noch nicht bekannt. Zum anderen geht man davon aus, dass Barchiesi, der stets behauptet hat, den Vertrag mit der Hypo nicht gebrochen zu haben, den Rechtsweg beschreiten wird, um wenigstens die Anzahlung in Millionenhöhe zurückzuerhalten. Aus Sicht der Bank ist die Sachlage eindeutig. Die Zahlung sei wegen Vertragsbruchs verfallen und werde einbehalten.
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