Die Wörtherseeschifffahrt sucht - wie berichtet - Nachwuchs: Matrosen, Kapitäne und mehr werden gebraucht. Ein Aussteiger erzählt in der „Krone“ über seinen Weg zum Schiffskapitän...
„Krone“: Herr Michael Winkler, Sie sind Binnenschifffahrtskapitän, war das immer schon Ihr Berufsziel?
Schiffskapitän Michael Winkler: Nein, überhaupt nicht. Ich war Elektriker, dann Automatisierungstechniker, dann Facilitymanager bei einem Stahlbaukonzern. Danach wollte ich einfach was anders machen und nicht mehr im Büro sein.
Also raus auf den See?
Ja, das war spontan. Ich habe immer schon am See gelebt, da bin ich dann auf die Idee gekommen.
Und wie beginnt so eine Karriere dann?
Ich hab’ einmal bei der Wörtherseeschifffahrt diese zweiwöchige Ausbildung zum Fahrgastbegleiter gemacht, für die braucht man keine Vorkenntnisse; wenn man auf Zack ist, kann man nach zwei Wochen schon auf den Schiffen mitfahren.
Und danach wurden Sie Kapitän?
Das war vor sieben Jahren, ich hab’ nach und nach bei der Wörtherseeschifffahrt alle Module für das Kapitänspatent gemacht, dazu noch den Maschinist und den Dampfkesselwart.
War der Jobwechsel die richtige Entscheidung?
Ja, ich bin sehr glücklich damit. Ich könnte nicht mehr im Büro sein. Es ist sehr abwechslungsreich, du bist mit Leuten in Kontakt und auch Fremdenführer.G. Kurz
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