Schlimmer Verdacht

Baby von Eltern misshandelt? Tiroler Polizei ermittelt

Tirol
23.07.2011 16:44
Schädel-Hirn-Trauma, unzählige Blutergüsse an dem winzigen Körper – so ist ein Baby in die Innsbrucker Klinik gebracht worden. Unter Verdacht: Mutter und Vater. Wegen des Verdachts des Quälens von Unmündigen leitete die Innsbrucker Staatsanwaltschaft inzwischen ein Ermittlungsverfahren gegen die Eltern ein.

Die Ärzte in Tirol legten Sonderschichten ein, um das Leben des Kindes zu retten. Nun erhebt ein Gutachter schwere Vorwürfe: Das Mädchen soll misshandelt worden sein – und zwar von den eigenen Eltern. Sofort wurden Polizei und Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Ein Sprecher: "Ja, es stimmt. Mutter und Vater stehen im Verdacht, ihrem Baby diese schweren Verletzungen zugefügt zu haben."

Eltern streiten ab, damit etwas zu tun zu haben
Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, aber zurück zu den Eltern durfte die kleine Patientin vorerst nicht. Das Jugendamt brachte es in einer Sondereinrichtung unter. Und was sagen die Verdächtigen zu diesem Vorwurf? "Sie streiten ab, mit der Misshandlung ihres Kindes etwas zu tun zu haben", so einer der Ermittler im Gespräch mit der "Krone".

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