Erst war die 51-jährige Moldawierin bei Heiligenblut vom markierten Weg abgekommen und als es nicht mehr weiter ging, wollte sie einem Bach talwärts folgen.
Geplant war ein Rundweg durch den Wald, aber beim Petrusbauer folgte die Urlauberin irrtümlich einem ausgetretenen Steig. Nach einiger Zeit endete der vermutliche Tiersteig allerdings im Nirgendwo und sie konnte keinen markierten Weg mehr finden. In der Annahme, dass die Bäche wieder zurück nach Heiligenblut führen, drehte die Moldawierin nicht um, sondern begann, dem Retschitzbach abwärts zu folgen.
Von Bergrettung Heiligenblut und Libelle geborgen
Doch je weiter die 51-Jährige ging, desto steiler wurde das Gelände und langsam setzte auch die Dämmerung ein. Zum Glück beschloss sie, ihren Vermieter anzurufen, der sofort die Bergrettung Heiligenblut alarmierte. Mit 15 Personen, ständigem Handykontakt und Unterstützung durch den Polizeihubschrauber Libelle konnte die Moldawierin schnell gefunden werden. Mittels Seilbergung konnte sie schlussendlich gerettet und sicher und unverletzt in Heiligenblut abgesetzt werden.
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