„Es wird scheppern und krachen, wenn wir beim MusikfestiWels auftreten, und wir werden alle eine richtig gute Zeit gemeinsam haben“, verspricht Seer-Bandleader Fred Jaklitsch den Fans. Beim Auftritt am 1. Juli werden die Urgesteine der österreichischen Musikwelt auch die Hits des neuen Albums im Gepäck haben.
Hinter dem Titel des neuen Albums steckt eine romantische Geschichte: „Bei einem Liebesgeständnis am Grundlsee ist einem jungen Burschen der Ring in den See gefallen - und so lange er am Grund liegt, bleibt auch die Liebe erhalten“, erzählt Jaklitsch, der den Titelsong geschrieben hat. Ob die Geschichte autobiografisch ist, will er nicht verraten, nur so viel: „Genauso könnte es gewesen sein.“
Typische Musikmischung
Die neue Platte hält jedenfalls für die Fans wieder eine typische Seer-Mischung aus urigen Rock’n’Roll-Nummern und emotionalen Balladen bereit: „Die Songs sind die Summe des Lebensgefühls der letzten Jahre: Nach vorne schauen statt sudern sollte das Motto sein.“
Texte auf Mundart als Erfolgsgeheimnis
Dabei waren die Pandemie-Jahre natürlich auch für Sabine „Sassy“ Holzinger, Astrid Wirtenberger, Fred Jaklitsch & Co. kein Zuckerschlecken: „Gerade am Beginn war es ein Desaster, du bist als Musiker darauf angewiesen, vor Leuten zu spielen.“ Später kam die Kreativität aber zurück, und auch durch einige Meinungsverschiedenheiten kämpfte man sich: „Wichtig ist, dass man in Kontakt bleibt.“ Auch ein Vierteljahrhundert nach der Bandgründung braucht man sich also um die Zukunft der Seer keine Sorgen machen: „Als wir damals angetreten sind, haben viele den Kopf geschüttelt“, mittlerweile sind Songs auf Mundart aber der Renner: „Du erreichst damit einfach eine emotionale Bandbreite, die du sonst nicht schaffst, egal, wie viel Poesie du in deinen Text steckst“, wird Jaklitsch auch künftig bei diesem Erfolgsrezept bleiben.
MusikfestiWels, 1.+2. Juli, gratis;
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