Die angespannte Lage bei Rohstoffen greift auf die Sektbranche über. Abgesehen von Glasflaschen, sind Verschlüsse auf dem Weltmarkt schwer zu haben.
Auch wenn die Reben in den Weingärten erst austreiben, so plagen die Getränkeerzeuger schon ernste Sorgen. „Unser Wirtschaftszweig ist vom Mangel an Verpackungen stark betroffen“, bestätigt Norbert Szigeti, stellvertretender Landesinnungsmeister im burgenländischen Lebensmittelgewerbe.
„Von Alukapseln bis zu Kartonagen ist mit Lieferengpässen zu rechnen“, warnt der Fachmann. Die Branche ist auf der Suche nach alternativen Verschlüssen und ökologischen Lösungen.
Sekt-Versorgung gesichert
„In Deutschland wurde bereits diskutiert, Sekt oben ohne, also ohne Alu-Kapseln über dem Verschluss, anzubieten, was jedoch das EU-Recht vorerst nicht zulässt“, sagt Szigeti. Er kann beruhigen: „Angst um die Versorgung mit Sekt oder anderen Getränken muss man keine haben.“











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