Angst vor Vakzinmangel
Weißes Haus erwartet im Winter neue Corona-Welle
Das Weiße Haus hat am Donnerstag vor einer potenziellen Covid-19-Welle im Winter gewarnt. Corona-Koordinator Ashish Kumar Jha sagte bei einer Pressekonferenz, den USA drohe ein Mangel an Impfstoffen, Tests sowie Medikamenten. Im US-Kongress kämpfen Demokraten und Republikaner derzeit um die Freigabe von Milliarden US-Dollar an neuen Mitteln für die Finanzierung der Covid-Bekämpfung.
Den Staaten drohe ein Mangel an Impfstoffen und Medikamenten, so Corona-Koordinator Jha: „Sie wollen wissen, was mich nachts nicht schlafen lässt? Uns werden die Impfstoffe ausgehen. Wir werden nicht in der Lage sein, genug neue Impfungen bereitzustellen. Uns werden die Medikamente ausgehen, uns werden die Tests ausgehen - wahrscheinlich im späten Herbst oder Winter, falls wir einen Anstieg der Infektionen erleben.“
Streit um Geldmittel im Kongress
Schuld seien mangelnde finanzielle Mittel, um die Vorräte zeitgerecht aufzustocken, so der Internist. Die Republikaner blockieren derzeit im Kongress Milliarden Dollar an Corona-Mitteln. Pessimistischen Einschätzungen zufolge könnte das Geld erst im Herbst freigegeben werden.
Bereits Anfang Mai hatte die Regierung von Präsident Joe Biden bekannt gegeben, dass sie für die Herbst- und Wintermonate in den USA rund 100 Millionen neue Infektionsfälle erwartet. Laut einem Artikel der „Washington Post“, die die Geschichte publik machte, warnte sie zudem vor einer „signifikanten Welle von Todesfällen“.
Impfung für Unter-Fünfjährige ab 21. Juni
Washington rechnet mit ersten Impfungen gegen das Coronavirus für Kinder im Alter unter fünf Jahren ab dem 21. Juni. Voraussetzung seien die erwartete Genehmigung der US-Arzneimittelbehörde FDA und eine entsprechende Empfehlung der Gesundheitsbehörde CDC, sagte der Coronavirus-Koordinator.
Danach werde es noch einige Zeit dauern, bis das Programm anlaufe und die Impfstoffe in größerem Umfang zur Verfügung stünden. „Wir gehen davon aus, dass innerhalb weniger Wochen alle Eltern, die ihr Kind impfen lassen wollen, einen Termin bekommen können“, so Jha.







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