Guten Morgen

Van der Bellen gegen die ÖVP

Die österreichische Staatsbürgerschaft, in ihrer Erreichbarkeit hinterfragt vom Staatsoberhaupt. Der Auftakt zu einem zermürbenden Wahlkampf der linken und rechten Lager? Nach sechs Jahren solle man Staatsbürger werden können, meint Alexander Van der Bellen im „Krone“-Interview.  Nicht erst nach zehn oder mehr. Grund genug nun die Emotionen anzuheizen für ein (zu) hohes Gut? „Die österreichische Staatsbürgerschaft ist ein hohes Rechtsgut. Es gibt keinen Grund für eine Änderung“, kontert Innenminister Gerhard Karner für die ÖVP. Vizekanzler Werner Kogler sieht das anders, sagt zur „Krone“: „Die grüne Position war immer klar: Der Zugang zur Staatsbürgerschaft sollte erleichtert werden.“ Die FPÖ ist strikt gegen die Aufweichung, unterstellt Van der Bellen, für seine Wiederwahl in grünen und roten Lagern zu fischen. Herbert Kickl  ist für Beibehaltung des Status bzw. für Verschärfung. Vor allem im Asylbereich. SPÖ und NEOS sehen das Gesetz verstaubt. Die finanziellen Hürden seien zu hoch.

Doch was sagen Rechtsexperten? Verfassungsjurist Heinz Mayer geht konform: "Österreich hat eines der schärfsten Gesetze. Es ist längst nicht mehr zeitgemäß." Leute, die jahrelang hier leben und integriert seien, dürfen nicht wählen. Andererseits seien Kinder von Österreichern, die im Ausland leben, Staatsbürger. "Wer einen Studienaufenthalt im Ausland macht, dem wird diese Zeit abgezogen. Das alles ist absurd."Ist der Wahlkampf eröffnet? Ja, es scheint so.

Einen guten Tag!

 krone.at
krone.at
Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit

Mehr Nachrichten

explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.



Kostenlose Spiele