Drama in St. Pölten

Achtjähriger Bub auf Bahnübergang von Zug getötet

Ein Unfall auf einem Bahnübergang in St. Pölten hat am Dienstag ein achtjähriges Kind das Leben gekostet. Laut "144 - Notruf NÖ" wurde der Bub in den Mittagsstunden von einem Richtung Süden fahrenden Zug erfasst, als er eine Straße überqueren wollte. Er starb aufgrund der Schwere der erlittenen Verletzungen im Landesklinikum St. Pölten.

Der Unfall ereignete sich laut ÖBB gegen 12.45 Uhr im Stadtteil Spratzern auf einer Kreuzung mit funktionierender Lichtzeichenanlage. Der REX 6712 war laut Fahrplan um 12.33 Uhr vom St. Pöltner Hauptbahnhof abgefahren und auf dem Weg nach Hainfeld im Bezirk Lilienfeld. Das Kind soll die Mariazeller Straße (B20) überquert und dabei den herannahenden Zug übersehen haben.

Lockführer unter Schock
"Als der Lokführer die kleine Gestalt auf den Gleisen sah, leitete er sofort eine Notbremsung ein. Er konnte das Drama aber nicht mehr verhindern. Unser Mitarbeiter ist zutiefst geschockt und muss betreut werden", schildert Christopher Seif von den ÖBB.

Hilfe kam zu spät
Der Achtjährige wurde unter Reanimation ins Landesklinikum St. Pölten eingeliefert. Jede ärztliche Hilfe kam jedoch zu spät. An der Unfallstelle waren ein Notarztwagen des Roten Kreuzes, ein Rettungswagen des Samariterbundes und auch ein Kriseninterventionsteam im Einsatz.

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