Am Fenner-Areal

Start 2023: MCI-Neubau laut LR Tratter auf Schiene

Tirol
11.05.2022 15:00

Der Neubau des Management Centers Innsbruck (MCI) auf dem Areal des Fenner-Parkplatzes beim Hofgarten hat bereits eine lange Geschichte. Die Einreichplanung erfolgt bis Herbst dieses Jahres. Der Baustart ist für Anfang 2023 angesetzt, bezugsfertig soll das neue Gebäude 2025 werden.

3500 Studierende, 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und rund 1000 Dozentinnen und Dozenten des MCI sind derzeit auf mehrere Standorte in Innsbruck verteilt. Der neue Campus wird in prominenter Lage auf dem knapp 10.000 Quadratmeter großen „Fenner-Areal“ realisiert. Die unmittelbare Nähe zu mehreren Fakultäten der Universität Innsbruck, zum Innsbrucker Hofgarten, zum internationalen Kongresszentrum sowie zur lebendigen Altstadt macht das zukünftige Bildungsareal des MCI zu einem attraktiven Standort für Aus- und Weiterbildung.

Im Februar 2021 wurde die Arbeitsgemeinschaft (Arge) Porr/Ortner als Totalunternehmer mit der Umsetzung des Projektes beauftragt. Das sei zukunftsweisend, hieß es in einer Mitteilung des Tiroler Traditionsunternehmens Ortner: „So entsteht ein Produkt aus einem Guss mit klaren Verantwortlichkeiten. Viele Schnittstellen entfallen. Das bedeutet für den Auftraggeber Kosten- und Terminsicherheit bei voller Einbindung und Flexibilität.“ Es wurde auch ein eigenes Qualitäts- und Koordinationsmanagement eingerichtet.

Das Kostenvolumen wurde damals mit 135 Millionen Euro festgesetzt. Ob dieser Preis halten wird, ist angesichts der jüngsten Entwicklungen unklar.

Tratter: „Der Neubau des MCI liegt im Zeitplan“
„Derzeit werden noch letzte Detailplanungen, Nutzungsoptimierungen und Materialauswahl mit dem Nutzer abgestimmt – ein üblicher Prozess vor der Einreichplanung“, teilt der zuständige Hochbau-Landesrat Johannes Tratter (ÖVP) auf Anfrage der „Tiroler Krone“ mit. Die Einreichplanung erfolge bis Herbst dieses Jahres. Der Baustart ist für Anfang 2023 angesetzt. Geplante Bauzeit: zwei Jahre.

Erst Ende des Vorjahres wurde der Architekturwettbewerb entschieden, zum Zug kommt nun ein Entwurf des international tätigen Architekturbüros Henning Larsen. Die Bewertungsjury habe insbesondere „die ideale städtebauliche Setzung des neuen Campus als Leuchtturmprojekt zwischen dem historischen Hofgarten, der Universität für Sozialwissenschaften und dem neuen Sicherheitszentrum überzeugt“.

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