FBI störte Pläne

25 Jahre Haft für Beinahe-Attentat auf Synagoge in NY

Ausland
29.06.2011 21:09
Weil sie eine New Yorker Synagoge sprengen und US-Flugzeuge abschießen wollten, müssen drei Männer für 25 Jahre ins Gefängnis. Ein Gericht in New York verurteilte das Trio am Mittwoch zur Höchststrafe. Die Männer waren vor zwei Jahren in einer großangelegten FBI-Aktion festgenommen worden. Die Bundespolizei war ihnen schon früh auf die Spur gekommen und hatte ihnen Raketen- und Sprengstoffattrappen verkauft.

Die drei Männer hatten Militärflugzeuge abschießen und sich dafür Boden-Luft-Raketen beschaffen wollen. Allerdings wurde das FBI auf die Pläne aufmerksam. Als Waffenhändler getarnte Polizisten verkauften ihnen dann die angeblichen Raketen. Nachdem sie auch noch den vermeintlichen Sprengsatz zur Synagoge gebracht hatten, griffen die Fahnder zu.

Richterin Colleen McMahon sagte, die Angeklagten hätten aus Hass gegen alles Jüdische gehandelt. Die Höchststrafe sei gerechtfertigt. Die Verteidiger argumentierten hingegen, dass das FBI das Trio aufgestachelt habe. So habe ein Informant der Bundespolizei den Männern Geld für den Anschlag auf die Synagoge angeboten.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
29.06.2011 21:09
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung