„Erste Staaten sehen sich einem Stopp russischer Gaslieferungen gegenüber, aber in Österreich fehlt ein Notfallplan des zuständigen Ministeriums“, klagt Ecker. Dabei werden knapp 25 Prozent des Energieverbrauchs über Gas abgedeckt, nur ein Achtel davon wird von den Haushalten benötigt.
Tausende Arbeitsplätze hängen daran
Ecker: „Den großen Rest brauchen unsere Betriebe.“ Der Präsident der Wirtschaftskammer fordert daher rasch Lösungen: „Schließlich hängen daran Tausende Arbeitsplätze.“ Eine gangbare Möglichkeit wäre für Ecker die Einspeisung von Biomethan ins Gasnetz. Knapp 20 solche Anlagen in NÖ hätten das Potenzial, rasch umgerüstet zu werden. „Solche Projekte müssen wir forcieren“, sagt der Unternehmervertreter.
Außerdem sollten umgehend Finanzförderungen für den Bau weiterer Biogas-Anlagen bereitgestellt werden. „Dadurch würden auch noch neue Arbeitsplätze geschaffen“, betont Ecker.
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