Bereits vor gut einem Jahr erschien "Free me", das neue Album von Ex-"Baby Spice" Emma Bunton in Großbritannien. Jetzt kommt das Album auch im Rest von Europa auf den Markt und eigentlich muss man sich ein bisschen ärgern, was uns da solange vorenthalten wurde.
Denn Emma ist mittlerweile eindeutig erwachsenworden und so wurde uns ein wirklich anständiges Album vielzu lange vorenthalten.
Los geht es gleich mit dem Titeltrack "Free me",der - beabsichtigt oder unbeabsichtigt - Erinnerungen an "JamesBond"-Titelsongs aus den 60er Jahren weckt. Und wenn Emma dannauch noch betont sexy (wie am CD-Cover und im Booklet) "How Ilong to seduce you..." haucht, sind auch die letzten Zweifel beseitigt.
Weiter geht's mit dem fetzigeren, und als Single-Auskoppelungauch bei uns bekannten, "Maybe". Die Höhepunkte des Albumswarten aber wohl bei den Bossa Nova angehauchten Nummern wie "Cricketssing for Anamaria" oder "Lay your love on me".
"Free me" ist auf jeden Fall komplett anders alsEmmas zuvor gegangene Solo-Versuche. Auch wenn böse Zungenjetzt behaupten werden, dass Emma weiterhin auf der Suche nachmusikalischer Eigenständigkeit ist - wenn sie in Zukunftihrem Stil von diesem Album treu bleibt, hat sich das "ziellose"Suchen doch ausgezahlt.
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