Namen, Telefonnummern, Adressen, Geburtsdaten, Benutzernamen, Passwörter sowie E-Mail-Adressen von eta 18.000 Kunden konnten die Hacker erbeuten, wie EAs Support bekannt gab. Seither werden die Nutzer per E-Mail über den Hackerangriff informiert.
Wann genau dieser stattgefunden hat, hat EA nicht verlauten lassen. Auch wer für die Attacke auf "Neverwinter Nights" verantwortlich ist, ist nicht bekannt. EA sprach lediglich von einem "hochgradig raffinierten und ungesetzlichen" Angriff auf das Spieleforum. Warum sich die Hacker jedoch ein derart altes Game vorgenommen haben, ist unklar - möglicherweise waren die Angreifer zuvor an den Sicherheitsvorkehrungen für neuere EA- und BioWare-Games gescheitert.
BioWare findet sich mit der Attacke in einer Reihe mit zahlreichen anderen Spielefirmen (siehe Infobox). So wurden bisher nicht nur Sony - die bisher schwerwiegendsten Angriffe - und Nintendo von Hackern unter Beschuss genommen, auch Sega, Codemasters, Bethesda und Epic gerieten ins Visier. Zuletzt wurden auch einzelne Spiele wie "EVE Online", "League of Legends" und "Minecraft" von Angreifern lahmgelegt.
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